“Online” ist eine Infrastruktur wie Straßen und fließendes Wasser…

“‘Online’, das ist kein Medium für mich, sondern eine Infrastruktur, genauso wie Straßen und fließendes Wasser…” Richard Gutjahr, Moderator beim Bayerischen Rundfunk und seit einem Jahr regelmäßiger Blogger, bringt das Lebensgefühl der nachwachsenden Generation im Workshop “Was haben iPads, Tablets und e-Reader zu bieten?” auf den Punkt.

Neue technische Konzepte, mit denen Apples “iPad” die eigentlich längst angestaubte Geräteklasse “Tablet-PC” aus dem Nischendasein befreite, zielen vor allem auf Einfachheit in der Handhabung und legen zugleich den Grundstein für eine Fülle vergleichbarer (und/oder besserer) Geräte. Deren Vorstellung kam im Workshop kurz weg, was einerseits daran gelegen haben mag, dass viele der neuen Geräte bis dato nur virtuell verfügbar sind. Andererseits diskutierte die Runde einfach munter den roten Faden der gesamten Veranstaltung weiter, wie sich im Netz mit journalistischen Inhalten Geld verdienen lasse.

Die neuen Geräte werden die technischen Hürden dafür noch einmal deutlich niedriger legen, sind sich die Teilnehmer des Podiums einig, welche die anwesenden Zuhörer ermutigen, sich – durchaus auch mit kleinem Budget – an die eigene Vermarktung journalistischer Inhalte zu wagen. Das Zauberwort dafür heisst “Web-App”, macht Richard Joerges, Geschäftsführer von Becker. Joerges. agile communication. Mut: Apps, die auf iPad und Co. “nur” so aussehen, als seien sie native Applikationen, für deren Erzeugung aber statt fundierter Programmierkenntnisse bereits das Wissen um ein bisschen HTML und Co. reicht. -mann

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